18.05.08
Ich beschäftige mich mit Aquarien- und Makrofotografie mehr oder weniger seit den siebziger Jahren. Das fotografieren von Aquarienbewohnern hat seitdem seine ganz besonderen Anforderungen und Schwierigkeiten gezeigt. Zumal ich durch die analoge Fototechnik der letzten Jahrzehnte immer noch die lange Wartezeit zwischen Aufnahme und Ergebnis hatte - das fällt ja nun heutzutage weg. Sei's drum - das Prinzip hat sich nicht grundlegend geändert, weil sich die Physik eben nicht geändert hat: Das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit, Schärfentiefe, Filmempfindlichkeit usw.

Ich fotografiere nach wie vor mit ausgeschalteter Automatik und teils mehreren Blitzen. Ich bin zwar der Meinung, dass nicht die Ausrüstung in erster Linie den Fotografen ausmacht, aber zur Kenntnisnahme für diejenigen, die's interessiert: Ich arbeite mit einer Canon 40D und einem 60mm f/2.8 Macro und bestimmte Aquarienbewohner kommen manchmal in ein kleines Fotobecken obwohl ich das nicht gerne mache, denn sie verblassen dann unter diesem Stress in ihren Farben.

Viele Fische habe ich noch nicht so abbilden können, wie sie aussehen - das macht wohl immer noch diesen Reiz, es endlich "perfekt" zu schaffen aus. Der oben abgebildete Blaurote Kolumbiensalmler sieht zwar schon ganz schön aus, aber er beeindruckt wohl eher durch die relativ scharfe Darstellung des an sich ziemlich kleinen Fisches, denn farblich sieht er in natura viel schöner aus - das Blau fehlt hier!


Top